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S.XV

Gotischer Palast

Ca’n Cirera ist eins der nur noch wenigen Herrenhäuser in Palma, bei denen bis heute die gotische Struktur und die ursprüngliche Form erhalten blieb: Souterrain, Hochparterre, Hauptetage (planta noble) und Veranda. Das Herrenhaus in allerbester Lage in Palmas Altstadt liegt am oberen Ende der Treppe Costa de n’Adarró, die zum Plaça de la Reina führt. Gesagt wird, dass sich an dieser Treppe in längst vergangenen Zeiten ein Zugangstor zur römischen Stadt befand und folglich unter Ca’n Cirera der Decumanus, die Ost-West-Achse verläuft.

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Gotischer Palast

Ca’n Cirera ist eins der nur noch wenigen Herrenhäuser in Palma, bei denen bis heute die gotische Struktur und die ursprüngliche Form erhalten blieb: Souterrain, Hochparterre, Hauptetage (planta noble) und Veranda. Das Herrenhaus in allerbester Lage in Palmas Altstadt liegt am oberen Ende der Treppe Costa de n’Adarró, die zum Plaça de la Reina führt. Gesagt wird, dass sich an dieser Treppe in längst vergangenen Zeiten ein Zugangstor zur römischen Stadt befand und folglich unter Ca’n Cirera der Decumanus, die Ost-West-Achse verläuft.

Das gotische Gebäude wurde im 15. Jahrhundert von der einflussreichen Familie Malferit errichtet, eine Familie hoch angesehener Rechtsanwälte am damaligen katalanischen Hof. Später erwarb die Familie Vivot das Anwesen, genauer gesagt ein Nachkomme dieser angesehenen mallorquinischen Familie, ein Geistlicher von La Seu, der es wiederum Ardiacat, einer mit der Verwaltung kirchlicher Wirtschaftsangelegenheiten betrauten Einrichtung, vermachte. Während der Enteignung und Veräußerung von Kirchengütern durch Mendizábal ging das Herrenhaus in den Besitz der Familie Roig de Lluis über, die mit den heutigen Eigentümern verwandt ist. Roig de Lluis war eine Familie mit engen Verbindungen zum Militär, sie nannten eine Kavallerie ihr eigen und Mitglieder der Familie waren Militärstatthalter auf Mallorca und auf Puerto Rico.

„Die jetzige Renovierung hat das Gebäude vor dem Verfall gerettet.“

Jahre später knüpfte die Familie Roig de Lluis verwandtschaftliche Bande mit der Familie Mas de Pla del Rei, Nachbarn am Platz von La Seu und aus Valldemossa stammend, deren Nachkommen sich wiederum mit der Familie Cirera aus Katalonien vereinte, die heutig Eigentümerin ist.

Die schlichte Eleganz der Komposition, Präzision und Feinheit der Ausführung, die das mittelalterliche Erscheinungsbild unterstreichen, machen dieses Herrenhaus zu einem ausgewogen erscheinenden und wertvollen Ensemble.

Die schlichte Eleganz der Komposition, Präzision und Feinheit der Ausführung, die das mittelalterliche Erscheinungsbild unterstreichen”

Die zweigeteilte Fassade, die zur Hälfte aus Mauerwerk und aus Marés-Sandstein besteht, ist eher karg und zeichnet sich nur durch die Besonderheit der anders gearteten linken Hälfte aus. Blickfang auf der einen Seite sind zwei Fenster im Renaissance-Stil mit dem von zwei Meerjungfrauen gehaltenen Wappen der Familie Vivot und auf der anderen Seite erscheinen zwei Köpfe mit Doktorhut, da die Familie sich dem Anwaltsberuf widmete. Es ist anzunehmen, dass die beiden Renaissance-Fenster von Juan de Salas, einem Bildhauer aus Aragón geschaffen wurden. Auf der rechten Seite der Fassade sind auch die Reste eines Fensters im gotischen Stil zu betrachten.

Die schlichte Eleganz der Komposition, Präzision und Feinheit der Ausführung, die das mittelalterliche Erscheinungsbild unterstreichen, machen dieses Herrenhaus zu einem ausgewogen erscheinenden und wertvollen Ensemble.

Die schlichte Eleganz der Komposition, Präzision und Feinheit der Ausführung, die das mittelalterliche Erscheinungsbild unterstreichen”

Die zweigeteilte Fassade, die zur Hälfte aus Mauerwerk und aus Marés-Sandstein besteht, ist eher karg und zeichnet sich nur durch die Besonderheit der anders gearteten linken Hälfte aus. Blickfang auf der einen Seite sind zwei Fenster im Renaissance-Stil mit dem von zwei Meerjungfrauen gehaltenen Wappen der Familie Vivot und auf der anderen Seite erscheinen zwei Köpfe mit Doktorhut, da die Familie sich dem Anwaltsberuf widmete. Es ist anzunehmen, dass die beiden Renaissance-Fenster von Juan de Salas, einem Bildhauer aus Aragón geschaffen wurden. Auf der rechten Seite der Fassade sind auch die Reste eines Fensters im gotischen Stil zu betrachten.

“Ca’n Cirera ist das am besten erhaltene gotische Wohnhaus in Palma”

Sobald wir das Gebäude betreten, finden wir einen großen Originalbogen aus dem gotischen Haus, einen Bereich, der als Lagerraum genutzt wurde. Dieses Gewölbe, wie auch die im Zwischengeschoss links, wurden bei der Restaurierung entdeckt. Durch einen Spitzbogen gelangt man dann in den Innenhof.

“Dieser Bogen wurde, wie die im Zwischengeschoss auf der linken Seite, während der Restaurierung untersucht”

Interessante Elemente dieses schlichten Raums sind der achteckige Brunnen mit einem merkwürdigen Randstein, ein Spitzbogen im ersten Stock, der der ursprüngliche Eingang des gotischen Hauses war, ein abgehängter Durchgang im gotischen Stil, der zum Haus führt, und das vorherrschende Element ist die heutige Treppe, unter der wir die ursprüngliche gotische Treppe sehen konnten, die beim Umbau des Gebäudes entdeckt wurde. Die derzeitige Treppe hat zwei Läufe, von denen der zweite von einem Vorbau überdacht ist und von einem achteckigen Pfeiler getragen wird.

Hervorzuheben sei noch, dass die Treppe ursprünglich aus noch einem weiteren Teil bestand, einem Stück des Durchgangs am Mauerwerk, das in Form eines U den Zugang zum Haus darstellte. Vom zentralen Innenhof aus gelangt man unter der Haupttreppe hindurch zu einem zweiten, rechteckigen Innenhof, in dem Reste gotischer Bögen zu bewundern sind, von denen man annimmt, dass sie einst größer gewesen sein müssen.

„Die jetzige Renovierung hat das Gebäude vor dem Verfall gerettet.“

Die derzeitige Renovierung hat dazu gedient, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren, die bereits vorhandenen wichtigen Elemente zu konsolidieren und andere Elemente von großer Bedeutung für die Geschichte und die architektonischen Stile des Hauses vor dem Vergessen zu bewahren. Stolz auf die durchgeführten Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten und in der Überzeugung, dass es im Herzen Palmas kein anderes Gebäude mit ähnlichen Merkmalen gibt, ist es für uns ein Privileg, diesen einzigartigen Schatz mit unseren Gästen teilen zu können.

Hervorzuheben sei noch, dass die Treppe ursprünglich aus noch einem weiteren Teil bestand, einem Stück des Durchgangs am Mauerwerk, das in Form eines U den Zugang zum Haus darstellte. Vom zentralen Innenhof aus gelangt man unter der Haupttreppe hindurch zu einem zweiten, rechteckigen Innenhof, in dem Reste gotischer Bögen zu bewundern sind, von denen man annimmt, dass sie einst größer gewesen sein müssen.

„Die jetzige Renovierung hat das Gebäude vor dem Verfall gerettet.“

Die derzeitige Renovierung hat dazu gedient, das Gebäude vor dem Verfall zu bewahren, die bereits vorhandenen wichtigen Elemente zu konsolidieren und andere Elemente von großer Bedeutung für die Geschichte und die architektonischen Stile des Hauses vor dem Vergessen zu bewahren. Stolz auf die durchgeführten Restaurierungs- und Sanierungsarbeiten und in der Überzeugung, dass es im Herzen Palmas kein anderes Gebäude mit ähnlichen Merkmalen gibt, ist es für uns ein Privileg, diesen einzigartigen Schatz mit unseren Gästen teilen zu können.

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